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Pampers hat in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut forsa eine Studie zum Thema „Elternsein 2019 – zwischen Zweifel und bedingungsloser Liebe“ durchgeführt. Diese hat unter anderem ergeben, dass viele Eltern an sich Zweifeln und sich durch unterschiedliche gesellschaftliche Erwartungen unter Druck gesetzt fühlen. Überrascht mich leider nicht. Vor allem in unserer digitalen Zeit kann man schnell das Gefühl bekommen, es nicht „richtig“ zu machen. Entweder komplett nachhaltig leben, oder es hagelt Kritik. Ein bisschen bindungsorientiert? Tja, schade, so geht es nicht. Viel zu oft vergessen wir darüber hinaus, dass soziale Medien uns nur einen Bruchteil des Lebens zeigen. Es wird nirgends immer sauber, friedlich und perfekt sein und vielleicht trinkt auch der gesündeste Mensch heimlich eine Limo. 

Daher werde ich nicht müde, auf Instagram meine Eis essenden Kinder zu zeigen. Ihr seht das unaufgeräumte, viel zu bunte Kinderzimmer. Wir essen Fleisch, trinken Limo und bedienen uns auch mal aus der Tiefkühltruhe. Denn gut ist ganz oft gut genug. Mein Mantra, wie ihr wisst. Ich glaube ehrlich nicht, dass Kinder später zurückdenken und sich sagen: Mensch das monochrom eingerichtete Kinderzimmer mit dem durchweg pädagogisch wertvollen Holzspielzeug, der morgendliche grüne Smoothie und das perfekt geputzte Haus, haben meine Kindheit komplett gemacht. Daher unterstütze ich sehr gern die Kampagne #wasfürunszählt von Pampers

Mit der #wasfürunszählt Kampagne möchte Pampers Eltern dazu ermutigen, ihre Freuden und Zweifel zu teilen, um anderen Eltern Mut zu machen, oder sogar ihre Sorgen zu nehmen. Denn ganz oft wissen wir Eltern am Besten, was gut ist für unser Kind. Natürlich lernen wir dazu. Sich austauschen oder Ratgeber lesen, können uns in schwierigen Situationen helfen, unser Baby besser zu verstehen. Aber wir sind schon gute Experten für unser Kind, wir sollten nicht den Anspruch haben, auch perfekt für unser Umfeld zu sein, denn #wasfürunszählt sind die glücklichen Gesichter unserer Kinder.

Natürlich ist es nicht leicht, sich davon frei zu machen, was andere denken. Das fängt mit gut gemeinten Ratschlägen der eigenen Eltern an und geht bis zu sticheligen Kommentaren vom Kinderarzt oder völlig Fremden. Und das verunsichert. Denn eine Gebrauchsanweisung liegt bei einem Baby nun mal nicht bei. Hier hilft es, sich mit Freunden auszutauschen, auf Blogs rum zu stöbern, in den sozialen Medien von Erfahrungen zu lesen, die man selbst gerade macht. Und dabei liegt es an uns, diese Internetblase so zu filtern, dass sie uns gut tut und uns weiter hilft, statt dass sie uns ein schlechtes Gefühl vermittelt. Und neben dem eigenen schlauen Bauchgefühl ist das mein #wasfürunszählt Moment: Die Blogs lesen, die zu uns passen. Die Informationen filtern, die mir weiter helfen und nicht die Accounts zu konsumieren, bei denen ich mich schlecht und nicht perfekt fühle. 

Supermom-Mamablog-Geschwister-FerienUnser digitales Zuhause kann ein großartiger Ort für Austausch sein, eine Art Ersatzfamilie, die uns im täglichen Wahnsinn mit Kindern helfen kann. Denn sind wir mal ehrlich, es ist irre, Kinder zu erziehen. Sie zu begleiten, ihnen unsere Werte zu vermitteln, nicht durchzudrehen und das richtige Maß zwischen Schoki, Grünzeug, Umarmungen und strengem Blick zu finden. Also immer daran denken: Bei „den anderen“ läuft es auch nie rund. Sie erzählen es nur nicht, weil es nicht zur Instagram Bildsprache passt. Also stöbert doch lieber mal durch den Hashtag und findet die Familien, die zu eurem Alltag am besten passen. Denn Druck und ein schlechtes Gewissen brauchen wir alle nicht, sondern ein gestärktes Bauchgefühl und zusprechende Worte. Dann läuft das schon alles irgendwie. Denn wie sage ich immer: Familie fetzt. 

Erzählt doch mal von eurem #wasfürunszählt Moment. Was bestärkt euch wieder, wenn es mal nicht so lief, wie ihr wolltet? Wo oder bei wem habt ihr euch Tipps geholt, wenn ihr mal nicht weiter wusstet?

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Autor

Seit 2011 bin ich in die Welt der Mütter aufgenommen. Mittlerweile habe ich 3 Töchter und einen Sohn. Hier schreibt keine "typische" Mutter, die Haushalt und Familie mit links schmeißt, Modelmaße hat und nebenbei locker eine Karriere wuppt. Ich finde es okay, auch mal zu sagen "Ich bin müde! Der Mann nervt! Wir streiten öfter! Nein, ich backe, bastel und singe nicht 24 Stunden am Tag! Ja, ich mag Fast Food und ein Schnäpschen zwischendurch!" Aber auch die schönen Dinge kommen nicht zu kurz. Süße Sachen die ich im Netz finde, hilfreiche Tipps, anderes Lesenswerte und ganz viel ♥

3 Comments

  1. Die Dosis macht es aus. Außerdem ist nicht jeder gleich und man muss es selbst herausfinden wie es gut läuft. Es gibt nicht die beste Methode. Viel Erfolg :D

    lg

  2. „Mensch das monochrom eingerichtete Kinderzimmer mit dem durchweg pädagogisch wertvollen Holzspielzeug, der morgendliche grüne Smoothie und das perfekt geputzte Haus, haben meine Kindheit komplett gemacht.“
    Hahahahahaha, HERRLICH!! 😄 Also das seh‘ ich auch nicht vor mir… 😄 Sehr schön geschrieben! Ganz deiner Meinung!
    Viele Grüße!

  3. Guter Blogbeitrag – gefällt mlr!

    Ich bin Hebamme und probiere schon im Wochenbett genau den von dir beschrieben Druck rauszunehmen, denn Eltern sind die Experten für ihre Kinder und nicht sämtliche Familienangehörige und Bekannte, die ihre eigenen Vorstellungen so gerne ungefragt weiter geben. Da sind sicher auch gute Tipps dabei, aber ich denke, dass jede Kernfamilie für sich rausfinden sollte und darf wie es zu Hause für sie richtig gut läuft!

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