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Hand aufs Herz, jeder weiß wie eine Suppe aus der Tüte schmeckt oder hilft beim Salatdressing mit einer Mischung nach, aber kaum jemand gibt es zu. Denn das ist ja kein „richtiges Kochen“ und unseren Kindern können wir Convenience Food eh nicht anbieten. Ihr kennt mich langsam gut genug, um zu wissen, dass ich kein Drei-Gänge-Menü für meine Kinder zaubere und ständig backe und koche. Ich mag es einfach, gesund und lecker. Wobei „gesund“ relativ ist, je nachdem welcher Ernährungsvorstellung man so folgt. Ich koche mittlerweile sogar ganz gern, hab aber nicht die Zeit und Lust, ewig in der Küche zu stehen.

Fix-Produkte als Starthilfe

Als ich nach dem Abitur in die große weite Welt entlassen wurde zum Studium, stand ich plötzlich hilflos in meiner Küche und ernährte mich nur noch von Tiefgefrorenem. Das rächte sich nach dem ersten Semester mit schlechter Haut. Kurz gesagt, ich kochte fast nie und was ich aß, war nicht gesund. Was mir half, war das große Regal im Supermarkt mit den KNORR Fix! Tüten. Die Würzbasis ist da, die Zutaten stehen auf der Rückseite. Zack frisch gekocht. Ja so tastete ich mich ans Kochen heran. Und auch die Suppen hübschte ich noch mit frischen Zutaten auf und ließ es mir schmecken.

Nun sagen Viele, das sei ja gar kein richtiges Kochen. Gerade am Familientisch habe ich das Gefühl, ist es verpönt zu sagen, dass man das Essen für die Familie auch mit Hilfe von Würzmischungen zubereitet. Dabei denke ich, Convenience Produkte dürfen sehr wohl zu unserer schnelllebigen Zeit dazu gehören, wenn sie so natürlich wie möglich sind, wie die KNORR Natürlich Lecker! Produkte.

KNORR Natuerlich Lecker Salatdressing Apfel Ingwer Mamablog

Keiner nutzt Tütensuppen. Aber alle wissen, wie sie schmecken

Neben dem typischen Satz, das sei kein richtiges Kochen, haben viele die Bedenken, dass in Fertigprodukten zu viel Zucker oder Glutamat sei, die Zusammensetzung unklar ist und eh alles nur Chemie sei. Laut einer Umfrage* glauben 55% der Deutschen, dass Menschen aufgrund gesellschaftlichen Drucks über die Verwendung von Fix-Produkten wie Salat-Dressings, Würzbasen und Tütensuppen lügen. Die Sorge ist, dass andere denken, ich kann nicht kochen oder ich sollte doch mal mehr Zeit in der Küche verbringen und frische Zutaten benutzen, statt ungesunder Tüten-Zutaten. Dabei kochen 62% der Befragten mindestens einmal pro Woche mit Fix-Produkten während sie gleichzeitig ein schlechtes Gewissen haben. Das ist doch paradox, oder?

Convenient kann auch gesund sein

Völlig unbegründet, denn KNORR bietet mit Natürliche Lecker! ein breites Sortiment fertiger Würzmischungen, Salatdressings, Saucen und Trockensuppen, die zu 100% aus natürlichen Zutaten bestehen. Das heißt nur Zutaten, die man aus dem Würzschränkchen in der eigenen Küche kennt. Das Gemüse der Produkte stammt zum Großteil aus nachhaltiger Landwirtschaft, ist unter freiem Himmel gereift und wird schonend getrocknet.  Mit diesen Produkten wird auch die Kritik der Deutschen durchlässiger: Für die Mehrheit (65 Prozent) ist es in Ordnung, wenn Eltern unter Zeitdruck mit Fertigprodukten kochen.

Ich schätze Fix-Produkte, so wie viele Befragte, als Inspirationsquelle, Notfallvorrat und als Basis für Verfeinerungen. Denn wie ihr anhand der Fotos seht, ist am Salat alles frisch. Klar kann ich Öl und Essig auch ohne KNORR Natürlich Lecker! Salatdressing benutzen, aber die Gewürzmischung gab dem Salat den perfekten Geschmack. Ich selbst hätte keinen Ingwer benutzt und sicher auch nicht mit anderen Gewürzen so experimentiert, denn das warme Essen stand schon auf dem Tisch. Ich wollte nur schnell noch ein leckeres Dressing kredenzen. Auch habe ich für den Gurkensalat nicht immer frischen Dill in der Küche und verwende daher fast immer ein Salatdressing.

KNORR Natuerlich Lecker Salatdressing Mamablog

Convenience-Food, ja klar! Aber richtig.

Zum Abschluss noch ein paar Tipps, wie euer schlechtes Gewissen ein bisschen kleiner wird:

  • Achte auf natürliche Zutaten – Nummern haben im Essen nichts verloren!
  • Nimm Open-Air Gemüse – Sonnengereiftes ist gesünder!
  • Frag Mutti – iss nichts, was sie nicht aussprechen kann oder als Lebensmittel erkennt!
  • Gesundes ist sensibel – koche dein Essen nicht kaputt!
  • Fasten your seatbelt – setz dich hin beim Essen und nimm dir Zeit!

Ist doch ganz einfach, oder? Wer seine frischen Tomaten 20 Minuten bei hoher Hitze zerkocht, hat von den Vitaminen auch nichts mehr. Dreht die Verpackung um und schaut euch die Zutatenliste an. Glutamat findet ihr bei KNORR Natürlich lecker! nur, wenn ihr selbst welches hinzufügt. Wer sein Essen mit Fix-Produkten pimpt, sollte weder ein schlechtes Gewissen haben, noch sich schämen. Denn was heißt eigentlich „Richtig kochen“? Darf ich auch nichts Tiefgefrorenes benutzen? Gehört zum kochen denn nicht auch die Zubereitung, also das Schneiden der Zutaten? Ein Fix-Produkt bietet zum selbst gekochten Essen noch die passenden Gewürze, die man wahrscheinlich auch im Schrank hat und nur keine Ahnung oder Zeit, sie richtig dosiert ins Essen zu geben und am Ende nur ein bisschen Salz & Pfeffer verwendet.

Ich freue mich sehr, wenn ihr mir verratet, was für euch „richtiges kochen“ bedeutet und ob ihr auch Fix-Produkte verwendet. Habt ihr Vorurteile, die vielleicht nicht belegt sind, aber „man hat so ein Gefühl“?

* Meinungsumfrage „Gerüchteküche“ des Nielsen-Instituts im Auftrag von Knorr unter 1.001 Deutschen im September 2017.

Author

Seit 2011 bin ich in die Welt der Mütter aufgenommen. Mittlerweile habe ich 3 Töchter. Hier schreibt keine "typische" Mutter, die Haushalt und Familie mit links schmeißt, Modelmaße hat und nebenbei locker eine Karriere wuppt. Ich finde es okay, auch mal zu sagen "Ich bin müde! Der Mann nervt! Wir streiten öfter! Nein, ich backe, bastel und singe nicht 24 Stunden am Tag! Ja, ich mag Fast Food und ein Schnäpschen zwischendurch!" Aber auch die schönen Dinge kommen nicht zu kurz. Süße Sachen die ich im Netz finde, hilfreiche Tipps, anderes Lesenswerte und ganz viel ♥

6 Comments

  1. Meine Mama hat früher leider viel mit fix-Tüten „gekocht“. Auch schön, wenn alles irgendwie gleich schmeckt.

    Uns kommt sowas tatsächlich nicht in den Einkaufswagen.

  2. Pingback: Jeden Tag Zucker? Ja-Unser Essens-Alltag- Blogparade ~ Glucke und So

  3. Hallo Jette,
    ich habe noch nie in meinem Leben so eine Gewürztüte benutzt. Früher hab ich manchmal so „Heiße-Tassen-Tüten“ gekauft, für lange Reisen in ausländischen Zügen, wo man heißes Wasser vom Schaffner bekommen konnte oder zum Camping. Ich hatte auch mal einen Job ohne Kantine und mit Mikrowelle – da gab es ab und zu Dosensuppe. Ich habe dabei kein schlechtes Gewissen, aber es hat mir nicht besonders geschmeckt.
    Als ich „nach dem Abitur in die große weite Welt entlassen wurde“, wie Du so süß schreibst, hatte ich zwei Jahre Kochen gelernt, auf eigenen Wunsch, weil ich als Au-Pair-Mädchen nach Frankreich ging und nicht am Kochen scheitern wollte. Wir haben uns auch mit Freundinnen zu Kochen verabredet, Pizza, Lasagne, Chili con carne und so was. Keine Ahnung, ob Jugendliche so was noch machen.
    Fazit also: ich kann kochen. Ich kann auch richtig schnell richtig gut kochen. „Frisch“, wie das heute heißt. Ich kaufe nie Convenience-Produkte. Sie schmecken mir nicht, sie sind mir zu teuer und das meiste kann ich besser selber. Ich glaube auch nicht, dass eine Bolognese mit Tütenwürze, eine Backmischung oder andere solche Produkte wirklich schneller gehen. Mich nervt die Verpackung und das Wissen, dass da oft Dinge drin sind, die ich gar nicht essen will, weil mir nicht klar ist, was das ist.
    Wir bereiten Essen oft auch vor, kochen größere Mengen für zwei Tage, frieren Einzelportionen ein, haben große Kräuterbüschel im Garten, die wir klein hacken und einfrieren, so dass sie halt TK-Kräuter werden. Wenn wir Zeit haben. Dann können sie genutzt werden, wenn wir keine Zeit haben.
    Mein Sohn stoppt manchmal abends die Zeit, wenn ich Essen mache, um zu sehen, ob ich schneller bin, als es dauert, eine TK-Pizza fertig zu machen. Manchmal brauch ich fünf oder zehn Minuten mehr, aber obgleich er manchmal moniert, dass „andere Leute immer so leckere Fertiggerichte haben, nur wir nicht, wegen der Öko-Eltern“, gibt er hinterher immer zu, dass es schon besser schmeckt.
    Es gibt aber schon ein paar Dinge, die ich auch kaufe, wenn es richtig schnell gehen muss: TK-Gemüse zum Beispiel und Dosentomaten. Fischstäbchen. Fischkonserven. Dann würde ich das aber auch nicht als „frisch kochen“ bezeichnen.

  4. Ich mag die knorr fix Produkte! Seit es die „Natürlich lecker“-Linie gibt, kaufe ich auch ausschließlich diese Produkte.
    Meine Situation ist folgende: ich bin „alleinerziehend mit Mann“ und zwei Kindern (1 und 3) Ich habe also seit über drei Jahren immer mindestens ein Kind zuhause, da beide erst mit 3 Jahren in den kiga gehen. Außerdem bleibt Emil nur bis mittags, ich habe also beide zum Mittagessen hier. Dazu kommt, dass ich kein Auto habe und auf dem Dorf ohne Bus-Anbindung wohne. Bis zum nächsten Supermarkt sind es zu Fuß 25 Minuten. Ich bin also „gezwungen“, Samstags auf Vorrat für die ganze Woche einzukaufen, da mein Mann unter der Woche fast immer erst nach Hause kommt, wenn die Läden schon zu haben. Klar, das habe ich mir alles so ausgesucht und ich finde es auch toll so. Aber jeden Tag komplett frisch kochen ist damit kaum möglich. (Zumal ich noch dazu auch einfach nicht gerne koche!) Ich bin also total froh und dankbar für die fix-Päckchen! Sie liefern einem leckere Ideen, gehen meist relativ schnell, die zusätzlichen Zutaten lassen sich gut auf Vorrat kaufen (zur Not wird das Fleisch noch ein paar Tage eingefroren) und man kann immer schnell was zaubern, auch ohne erst noch einkaufen zu müssen.
    Und lecker finde ich’s auch!
    Aber ja, es stimmt: man hat das Gefühl, ein Lob fürs Essen nicht wirklich zu verdienen. Ich habe immer das Gefühl, nicht so richtig selbst gekocht zu haben. Ich habe schließlich nicht alleine gewürzt. Und abgeschmeckt hat auch der Herr Knorr für mich…

  5. Hallo Jette,
    ich koche fast ohne Fixprodukte. Meine Eltern haben gerne die Salatdressing-Tütchen benutzt und auch für manche Produkte die Gewürztüten (Gulasch, Bolognese). Aber letztendlich ist es nur eine Mischung von Gewürzen und ein Rezeptvorschlag für ziemlich viel Geld. Das habe ich irgendwann erkannt und mich haben auch die enthaltenen (künstlichen oder „natürlichen“) Aromen und das Glutamat sehr gestört. Ich möchte kein Zwiebelaroma und auch kein Aroma von Dill oder Petersilie. Das ist nur Chemie und irgendwann schmeckt doch dann alles gleich nach dem Aroma aus dem Labor. Und Glutamat verursacht mir und meinem Mann Sodbrennen und starken Nachdurst. Leider haben fast alle Cornichons und sauren Gurken Aromen drin. Schrecklich. Und auch beim Bäcker und Backshop ist überall wo Apfel und Kirsche drin ist künstliches Aroma dieser Früchte drin. Und auch Apfelschorle ist in den meisten Fällen mittlerweile mit Aroma versetzt. Das ist so schade. Es schmeckt alles künstlich wie ein Bonbon oder Gummibärchen. Die esse ich übrigens gerne und dort finde ich den Geschmack auch gut und will dieses Künstliche. Wir kaufen z.B. auch kein Fruchtjoghurt, wenn er Aromen enthält, sondern mischen Marmelade in Naturjoghurt (hat auch Frucht und Zucker drin, aber natürlich).
    Die Fixprodukte nehme ich gerne als Inspiration im Supermarkt, lese mir durch, welche Gewürze drin sind und mache es dann zuhause nach. Das einzige, was ich in letzter Zeit tatsächlich gekauft habe, ist Knorr natürlich lecker für Chili con Carne. Das ist sensationell lecker und ich habe es für mein Chili vegetarisch mit Sojaflocken benutzt. Ich habe mir das leere Tütchen aufgehoben und mache mir jetzt anhand der Zutatenliste meine eigene Gewürzmischung, weil ich sie einfach sehr teuer finde. Mit dieser Linie von Knorr könnte ich auch wirklich in Versuchung kommen, ein paar Würzmischungen auszuprobieren.

    Wenn mir Freunde oder Kollegen erzählen, sie kochen jeden Tag und ich bin dann ungläubig und sage „Das ist mir zu aufwändig.“ dann ärgere ich mich schon, wenn ich erfahre, was bei ihnen Kochen bedeutet. Eine Maggi-Tütensuppe, dann ein paar Hilcona Tortelloni mit rein. Oder Nudeln mit Sauce Hollandaise aus dem Tetrapak, Fleischwurst und TK-Kaisergemüse überbacken. Das ist natürlich auch Kochen. Aber nicht, was ich darunter verstehe. Und dann fühle ich mich halt ein bisschen veräppelt, wenn damit geprahlt wird, dass man jeden Tag kocht.

    Liebe Grüße, V

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