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Elise ist nun fast 1 Jahr alt und isst fleißig am Familientisch mit. Dabei bereite ich ihr immer weniger Mahlzeiten speziell für sie zu. Sie bekommt einfach das, was wir auch essen. Also eigentlich, was ihr Papa isst. Der sitzt nämlich neben ihr und sie wird immer ganz hektisch, wenn sie nichts abbekommt. Dann zieht sie an seinem Arm, schreit ihn an, bis er endlich etwas abgibt. Klar, dass dasselbe auch auf ihrem Teller liegt, aber es schmeckt natürlich besser von fremden Tellern.

Kartoffeln mit Quark www.mesupermom.de

Außer scharf gewürzte Speisen oder zu Salziges geben wir Elise alles zum Probieren. Bei manchen Dingen schaut sie sehr skeptisch und lässt das Essen dann elegant auf den Boden fallen, wo der Hund schon wartet, bei anderen Dingen kann es ihr einfach nicht schnell genug gehen. Speisen, die sie greifen kann, wie Stulle mit Frischkäse, Obst oder Gemüse, Nudeln etc geben wir ihr in ihren Teller und sie kann sich selbst bedienen. Bei Kartoffeln mit Quark oder Suppen füttern wir sie mit dem Löffel, lassen sie aber auch mit den Händen ertasten. Meist schiebt sie Lebensmittel eh noch mal kurz aus dem Mund, befühlt sie und isst sie dann. Oder eben nicht. Erdbeeren werden zur Zeit lieber erschlagen, als gegessen. Wassermelone steht dagegen hoch im Kurs. 

Melonenliebe www.mesupermom.de

Auch Fisch mag sie sehr gern. Das ist wichtig, denn dieser enthält wichtiges Vitamin D. Kinder haben einen höheren Bedarf an wichtigem Vitamin D, Eisen und Jod als Erwachsene. Nicht immer sind Kinder gut mit diesen wichtigen Nährstoffen versorgt. Bei Vitamin D hilft es, wenn Kinder mindestens eine Stunde täglich draußen verbringen. Nur so kann Vitamin D verfügbar gemacht werden vom Körper. Im Winter sollte man darauf achten, über Nahrung für eine gute Versorgung zu sorgen. Weitere Infos erhaltet ihr auf der 1000 Tage Webseite

Penne mit Spargel www.mesupermom.de

Bei Allem sollten Kinder nie den Spaß am Essen verlieren, denn ja kleine Kinder spielen noch mit dem Essen. Sie wollen es erfühlen, nicht nur schmecken. Manchmal dauert es eine Weile, bis es dann doch schmeckt. Bis zu 8 Mal probieren Kinder Lebensmittel, bevor sie sie mögen. Oder eben nicht. Zum Glück ist Elise probierfreudig und Essen macht ihr großen Spaß. Sie kann sehr gut signalisieren, wann sie Hunger hat und zeigt deutlich, wann sie satt ist. Klar schmeckt das Schokoeis der Schwester zwischendurch, aber auch die Avocado, Gurke, Wassermelone, selbst Quinoa mit Öl und Zucchini. Sie schmatzt genüsslich Brot mit Käse oder Butter weg und trinkt Ayran. Wasser findet sie suspekt. Daher bekommt sie nach wie vor Milchnahrung, um ausreichend mit Flüssigkeit versorgt zu sein, da ich nicht mehr stille.

Leckere Rezepte für jedes Alter findet ihr unter www.1000tage.de Was essen eure Kleinsten am Liebsten? 

Author

Seit 2011 bin ich in die Welt der Mütter aufgenommen. Mittlerweile habe ich 3 Töchter. Hier schreibt keine "typische" Mutter, die Haushalt und Familie mit links schmeißt, Modelmaße hat und nebenbei locker eine Karriere wuppt. Ich finde es okay, auch mal zu sagen "Ich bin müde! Der Mann nervt! Wir streiten öfter! Nein, ich backe, bastel und singe nicht 24 Stunden am Tag! Ja, ich mag Fast Food und ein Schnäpschen zwischendurch!" Aber auch die schönen Dinge kommen nicht zu kurz. Süße Sachen die ich im Netz finde, hilfreiche Tipps, anderes Lesenswerte und ganz viel ♥

2 Comments

  1. Emil, der große Bruder war die ersten zwei Jahre total unkompliziert und hat alles gegessen, was man ihm vorgesetzt hat. Ob in Brei Form oder nicht, füttern oder selbst essen, war alles egal. Der hat echt alles gegessen und das auch noch ziemlich schnell und fast komplett ohne Sauerei. Lätzchen waren eigentlich immer nur Deko. Anton (wird nächste Woche 1) ist da schon eher wie Elise. Brei ging/geht nur ganz selten mal. Egal ob mittags-Brei oder abends. Am liebsten selbst in die Hand nehmen und abbeißen. (Da war’s dann doch sehr von Vorteil, dass er schon nach 6 Monaten 8 Zähne hatte…) Ihm schmeckt auch längst nicht alles – aber, wie bei Elise, von Papas Teller schmeckts immer viel besser. Auch die Gabel muss er unbedingt immer selbst in die Hand nehmen um sich das Essen selbst in den Mund stecken zu können (um es dann augenblicklich nochmal raus zu holen und zu entscheiden, ob’s wieder rein darf, oder mit großem Enthusiasmus dem Boden bzw der Tapete zugeführt wird…) Ein Hoch auf den Sommer und die damit verbundenen Mahlzeiten im Garten oder auf der Terrasse ????

    • Oooooohhh jaaaaa. Auf der Terrasse essen hat echt Vorteile.
      Bis zur Tapete hat sie das Essen bisher noch nicht geworfen. Sie tut ja immer so, als müsse sie sich mal strecken und lässt das dann hinter sich fallen. Schön auch, wenn die Hälfte dann im Rücken landet.

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