Lang ist es her, dass ich über fremde Schreibtische geschaut habe. Mit me&i arbeite ich schon lang zusammen, daher war es an der Zeit mal hinter die Kulissen des Unternehmens zu schauen. Katja ist Beraterin bei me&i und stand mir Rede und Antwort. Vielen Dank für deine ehrlichen Antworten. Und von Liedern in Endlosschleife kann ich ein Lied singen, haha.

1. Wie bist du dazu gekommen, me&i Beraterin zu werden? Denn du hast ja schon einen Vollzeitberuf, oder?
In den Job als me&i Beraterin bin ich quasi „hereingewachsen“, denn ich war zunächst begeisterte me&i Kundin. Da ich über einige Saisons regelmäßig Gastgeberin einer me&i Party war oder auch diese bei Freundinnen besucht hatte, hatte ich schon Kenntnisse, wie so eine Party und die Präsentation der Kollektion abläuft. Da brauchte es damals letztendlich nur noch einen kleinen Anstoß meiner lieben me&i- Beraterin, es auch selbst auszuprobieren. Die Vorteile lagen für mich auf der Hand: Tolle Kleidung für meine Kinder und mich, arbeiten wann und wie es mir passt, Kontakt mit anderen Leuten, ein netter Nebenverdienst, Rauskommen aus dem „Mama-Alltag“ und dabei trotzdem noch genügend Zeit für meine Kinder zu haben! Da ich gerade in Elternzeit war (und noch bin) und der Einstieg bei me&i mit keinem Risiko verbunden, konnte ich für mich erst einmal alles testen. Zurück in meinen eigentlichen Beruf möchte ich z.Zt. noch nicht, denn die Verantwortung die ich dort trage und die Zeit die ich investieren müsste, würden letztendlich zu Lasten meiner Kinder gehen. Daher genieße ich es momentan sehr, ein Mitglied im me&i- Team zu sein.

2. Wie sieht ein typischer Tag an deinem Arbeitsplatz aus? Was machst Du Schönes? Wie koordinierst du alles?
Mein hauptsächlicher „Arbeitsplatz“ sind ja die Wohnzimmer meiner Kundinnen und diese sind so individuell wie auch meine Kundinnen, aber immer sehr schön. 🙂
Die Arbeiten, die ich zuhause für me&i tätige, sind überschaubar und belaufen sich hauptsächlich auf: Bestellungen eingeben, mich mit den News im Intranet und über FB vertraut zu machen und gelegentlich mit Kundinnen zu telefonieren. Das geht in der Regel überall dort, wo ich mich mit Smartphone oder Telefon und Laptop aufhalten kann oder darf.
Da ich mir meine Termine alle selber legen und planen kann, sind „Arbeitstage“ absolut kein Hexenwerk. Der Ablauf meines Arbeitstages ist wie gewöhnlich zur Hälfte mit allen Arbeiten und Tätigkeiten einer Vollzeitmama gefüllt, ab dem Nachmittag widme ich mich dann verstärkt der Vorbereitung für die bevorstehende me&i Party, d.h. Bestellscheine drucken, im Intranet nochmal nach neuen, wichtigen Meldungen schauen, die Musterkollektion in die Taschen packen, kleines Gastgeberinnengeschenk einpacken, Wegstrecke checken, alle sonstigen wichtigen Unterlagen zusammensuchen, Kleiderstangen und Taschen ins Auto packen. Dann schmeiße ich mich in ein schönes me&i – Outfit und versuche Haar und Gesicht, angesichts der verbliebenen Vorbereitungszeit, auf einen akzeptablen Stand zu bringen (manchmal kann ja das beste Zeitmanagement bereits schon wegen einem Streit um einen Duplostein gefährlich ins Wanken geraten- welche Mama kennt das nicht?!). Dabei schaue ich zwischendurch öfter ein wenig gestresst auf die Uhr, ob die abendliche Kinderbetreuung (Papa) auch wirklich rechtzeitig von der Arbeit kommt. Ist die Betreuung gesichert und die Familie verabschiedet, geht’s ab ins Auto und los zur Gastgeberin. Auf dem Weg fällt dann die Anspannung ab, ich atme einmal tief durch und gehe nochmal gedanklich meinen Vortrag durch. Das war der stressigste Teil meines „Arbeitstages“. Bei der Gastgeberin baue ich dann Kleiderständer auf und hänge die Kollektion auf. Wenn die Gäste alle da sind, halte ich einen kleinen Vortrag zu me&i und der derzeitigen Kollektion und zeige die tolle Mode. Danach darf anprobiert werden, ich berate zwischendurch, helfe bei Auswahl und Bestellung. Anschließend ist oft Zeit für einen Plausch und ein kleines Glas Sekt mit den Kundinnen. Es herrscht oft eine lockere und offene Atmosphäre, die mir nicht das Gefühl gibt, gerade „zu arbeiten“ – und das liebe ich. Wenn alle Kundinnen durchgeschaut, anprobiert und ggf. bestellt haben, packe ich alles wieder zusammen und trete meine Heimreise an. Zuhause angekommen, setzte ich mich vor das Laptop und gebe alle Bestellungen ein.

3. Dein Lieblingsgegenstand am Arbeitsplatz?
Natürlich meine Kleiderstange 😉

Me&i www.mesupermom.de

4. Voll chaotisch oder pinibelst aufgeräumt und die Stifte nach Farben sortiert?
Mhmm…mal so…mal so. Mit der me&i-Kleidung bin ich schon sehr penibel, die muss sauber und schön aufgehangen oder ordentlich in den Taschen verstaut sein. Ansonsten kann es bei den heimischen Vorbereitungen schon mal zu chaotischen Zuständen und einem Zettelwust kommen, allerdings verliere ich nie den Überblick.

5. Was darf auf keinem Schreibtisch deiner Meinung nach fehlen?
Laptop und gute Laune.

6. Was lenkt dich prima vom Arbeiten ab? Die Tafel Schoki? Die eigenen Kinder? Oder kennst du (etwa) das Wort „Ablenkung“ gar nicht?
Oh doch, das Wort „Ablenkung“ kenne ich nur zu gut…und es sind definitiv die Kinder, die mich völlig aus dem Konzept bringen können. Den letzten Nerv rauben mir vor allem die Lieder, die meine 5-jährige in Dauerschleife singt. Daher riskiere ich eher eine Stunde schlaf weniger und gebe Bestellungen meist noch nachts, direkt nach einer Party ins Bestellsystem ein. Ich genieße dann einfach die Ruhe und minimiere somit nebenbei auch das Risiko von fehlerhaften Bestellungen.

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7. Was macht dir an der Arbeit mit me&i am Meisten Spaß? Und welche Herausforderungen bringt es mit sich, neben Familie noch die Kundentermine wahr zu nehmen?
Den meisten Spaß und die größte Freude habe ich, wenn ich feststelle, dass ich meine Kundinnen nicht mehr davon überzeugen muss, dass sie über mich wirklich ein tolles Produkt erwerben können. Wenn sie also praktisch von selbst zu „me&i-Fans“ geworden sind. Dabei spielt es für mich weniger eine Rolle, dass sich dadurch leichter Umsatz machen lässt, sondern ich genieße vielmehr die tolle Atmosphäre eines unterhaltsamen Mädelsabend. Ich werde nicht kritisch als „Verkaufstante“ beäugt, sondern ich bin vertrauenswürdig, mit mir kann man lachen, alles ist ungezwungen und locker.
Wie schon oben erläutert, lässt sich me&i sehr gut mit dem Familienleben vereinbaren. Schwer wird es nur, wenn ein Kind kränkelt und es einfach doch die Mama braucht, um einzuschlafen. Die Herausforderung liegt dann darin abzuwägen, in welchem Fall man eine Party absagen kann oder muss. Aber mit dieser Zwickmühle haben ja alle Eltern zu kämpfen.

8. Was war die spannendste Aufgabe, die du bei me&i gemeistert hast? Und was das schönste Erlebnis?
Die spannendste Aufgabe war das Erreichen meiner persönlichen Ziele in dieser Saison und ich bin sehr zufrieden mit mir.
Es gibt so einige schöne kleine Erlebnisse. Besonders schön war z.B. an meinem ersten Abend, von einer damals bisher unbekannten, jungen Kundin gesagt zu bekommen, dass ich die Präsentation wirklich sehr gut gemacht habe (verglichen mit den heutigen Präsentationen, war es wirklich grottenschlecht…). Das fand ich sehr lieb und total ermutigend weiter zu machen.
Und auf persönlicher Ebene erzeugt es in mir immer ein innerliches Lächeln, wenn ich beobachte wie mein kleiner Sohn (2) vor seinem Kleiderschrank steht und mit absoluter Vorliebe me&i Shirts und Hosen aus dem Schrank zieht. Auch wenn ich dann erst mal den halben Kleiderschrank wieder einräumen kann, freut es mich, denn ich weiß dann einfach, dass ich vor Kundinnen keine hohlen Werbeversprechen mache, sondern Kinder auch wirklich die Kleidung mögen.

9. Und sonst so?
Es bleibt mir einfach nur nochmal zu sagen, wie gerne ich zurzeit für me&i arbeite. Für mich gibt es gerade keinen besseren Job. Es ist einfach eine Arbeit mit ganz vielen Freiheiten, netten Kontakten zu Kundinnen und Kolleginnen und absolut keinem Druck – für mich einfach ideal.