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Zähne putzen ist bei den Mädels zwar nicht sonderlich beliebt, aber auch nicht mit großem Geschrei und Drama verbunden. Meist dürfen wir sogar nachputzen. Die Zahnputzzeit hält sich aber sehr in Grenzen. Jeder Zahn wird einmal berührt, das muss reichen. Naja. Um der Zahnpasta und -bürste eine Chance zu geben ihren Job richtig zu erledigen, hat Tchibo seit heute die Playbrush im Sortiment.

Mit der Playbrush wird die Mundhygiene zum interaktiven Motivationsspiel. Die Handhabung ist kinderleicht: Einfach den Game-Controller auf eine handelsübliche Zahnbürste stecken, das Smartphone neben dem Waschbecken platzieren, die Playbrush App starten und schon kann der Spaß beginnen. Die Installation geht sehr schnell, aus drei verschiedenen Spielen kann ausgewählt werden. Die Mädels wollten natürlich die Prinzessinnen, klar. Auf der App können mehrere Profile angelegt werden. Können die Mädels zwar nicht gleichzeitig putzen, aber ich glaube das würde eh zu sehr ablenken. Via Bluetooth erkennt das Handy die Bewegung der Zahnbürste und schon kann das Spiel beginnen. Das ist natürlich sehr simpel gehalten: Die Prinzessin dreht sich je nach Bewegung der Zahnbürste in eine Richtung und trifft mit ihrem Zauberstab die Crobies, die dann verschwinden.

Playbrush App hilft beim Zaehne putzen www.mesupermom.de

Ein Spiel dauert 2 Minuten und dabei gilt es, die kleinen Monster die von überall auftauchen, weg zu schrubben. Dabei muss das Kind erstmal raus bekommen, wie man putzen muss, um die kleinen Stänkerheinis abzuwimmeln.

Wo muss ich putzen Playbrush App www.mesupermom.de

Marlene hatte das sehr schnell raus und genau gesehen, wo sie putzen muss. Als sie eine Seite zu ausgiebig putzte, wies die App sie sofort drauf hin, an die anderen Zähne zu denken. Super finde ich, dass so die zwei Minuten natürlich wie im Flug vergangen sind. Marlene war mit Feuereifer dabei und putzte überall. Ich glaube sogar, sie putzt gründlicher als ohne das kleine Spiel.

Zaehne putzen nicht vergessen Playbrush www.mesupermom.de

Allerdings lenkt die Playbrush etwas ab, was man vor allem bei Flori bemerkt. Sie kann mit ihren drei Jahren noch nicht koordinieren wie sie putzen muss, damit die kleinen Crobies die Prinzessin nicht stänkern. Alles war so faszinierend, dass sie sogar aufhörte zu putzen und aufs Display starrte. Das wies wiederum darauf hin, bitte weiter zu putzen. Ich habe mir aber ehrlich gesagt auch gedacht, dass sie zu abgelenkt ist. Ist ja auch lustig, dass man nur mit der Bewegung der Zahnbürste die Prinzessin bewegt.

Auswertung Playbrush App www.mesupermom.de

Wenn die zwei Minuten zu Ende sind, stoppt das Spiel und zeigt eine Auswertung. Die sollte man natürlich mit seinem Kind durchgehen und erklären, welche Zähne nicht ganz so viel Zahnbürste gesehen haben. Daher würde ich das Spiel nur einmal am Tag einsetzen. So kann man die anderen Male konzentriert und ruhig putzen. Einmal am Tag Spaß beim Zähne putzen darf aber sein und wir haben alle gelacht. Ich würde die Playbrush ab 5 Jahren empfehlen, einfach weil das Kind spielen und putzen kann und schnell versteht, wie die Zahnbürste zu führen ist. Vorher ist es einfach zu ablenkend und mehr Spaß als Reinigung der Zähne.

Fazit der Großen: „Mama, meine Zähne sind ja jetzt noch weißer als der Schnee!! Das will ich morgen unbedingt noch mal machen. Dann putz ich alle Zähne blitzeblank!“ Die Kleine meinte: „Super luuuuuustig!!“

Habt ihr auch kleine Tricks oder Helfer, wie ihr eure Kinder zum Zähne putzen animiert, vor allem dass es länger dauert als 10 Sekunden? Ich kenn ja Einige, die dann gern Bücher vorlesen oder nebenbei einen kleinen Film auf dem Handy abspielen. Meine Meinung: Hauptsache die Zähne sind so gut es geht geputzt ohne dass die Nachbarn denken, man häutet das Kind bei lebendigem Leib. Wie seht ihr das?