Werbung
Das Projekt die ersten 1000 Tage habe ich euch bereits hier vorgestellt. Heut gibts ein paar Fakten zu Frühkindlicher Prägung durch Ernährung.

Einige Fakten zu Frühkindlicher Prägung durch Ernährung
Die ersten 1000 Tage im Leben eines Kindes, von der Empfängnis bis zum Alter von zwei Jahren, gelten als wichtigste Phase, in der viele Faktoren die Chance auf spätere Gesundheit erhöhen können. Interessanter Weise liegen heute immer mehr wissenschaftliche Belege vor, die zeigen, dass der Grundstein für Krankheit und Gesundheit im späteren Alter weniger durch die Gene eines Menschen gelegt wird, sondern durch Umweltfaktoren und Ernährung in der Schwangerschaft und der frühkindlichen Phase danach. In diesem Zusammenhang kommt insbesondere der Ernährung der Schwangeren und Stillenden sowie der optimalen Säuglingsernährung, der Beikost sowie Kleinkindernährung eine entscheidende Rolle zu.

Volkskrankheit Übergewicht
Übergewicht und Fettleibigkeit können zu vielen Folgeerkrankungen führen und stellen weltweit den fünftgrößten Risikofaktor dar, früher als der Durchschnitt zu sterben. Sogar Kinder sind bereits betroffen. In Deutschland liegt die Häufigkeit für kindliches Übergewicht bei 15 Prozent und steigt kontinuierlich an. Damit können Folgeerkrankungen wie Atemprobleme, Bluthochdruck, Typ-2-Diabetes, Gelenkbeschwerden sowie schwache schulische Leistungen, soziale Einsamkeit und ein geringes Selbstwertgefühl entstehen.

 
Frühkindliche Prägung durch Ernährung
Damit ein Kind sich gesund entwickeln kann, sollten seine Eltern bereits vor der Empfängnis, besonders aber während Schwangerschaft, Stillzeit und den ersten Jahren nach der Geburt auf eine optimale Ernährung von sich und dem Kind achten. Optimal heißt, die Nahrungsauswahl immer der entsprechenden Lebensphase des Säuglings und Kleinkindes anzupassen.

 
Stillen schützt
Muttermilch erhöht nachweislich den Schutz vor Übergewicht, Allergien und anderen Volkskrankheiten. Beispielsweise zeigen Studien, dass Stillen im Vergleich zur Flaschenernährung das Risiko für Übergewicht, Typ-2-Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen um 25 bis 40 Prozent vermindern kann. Dies gilt insbesondere für eine ausreichend lange Stillzeit. Untersuchungen weisen darauf hin, dass eine Stilldauer von neun Monaten zu einer Senkung des Übergewichtsrisikos im späteren Leben führt. Jeder Monat des Stillens bis dahin vermindert dieses Risiko um zusätzliche vier
Prozent.

Milupa Experten aus den Bereichen Biologie, Ernährungswissenschaften und Medizin erforschen mit viel Leidenschaft seit mehr als 30 Jahren die Muttermilch, damit auch nicht gestillte Kinder in den Genuss einer Nahrung kommen, die einen optimalen Start für langfristige Gesundheit ermöglicht. Sie konnten beispielsweise zeigen, dass bestimmte Prebiotika eine gesunde Darmflora fördern und so die Abwehrkräfte stärken.

Abwechslungsreiche Beikost und altersgemäße Kleinkindernährung
Die Nahrungspräferenzen in den ersten drei Lebensjahren sind prägend für die spätere Kindheit und sogar bis ins Erwachsenenalter. Deshalb sollte die Beikost eines Säuglings nicht nur altersgerecht, sondern auch möglichst vielseitig gestaltet sein, damit das Kind später gerne gesunde Lebensmittel wie Obst und Gemüse isst. Aktuelle Studien zeigen jedoch: Kleinkinder in Deutschland bekommen zu wenig Vitamin D, Eisen und Jod, aber zu viel an Eiweiß, Salz und Zucker. Und manchmal ist man ganz erschrocken, wo sich überall Zucker versteckt oder welch kleine Portionen schon reichen, um zum Beispiel den täglichen Bedarf an Kalzium zu decken.

Wir versuchen, unseren Kindern abwechslungsreiche Nahrung anzubieten. Dabei versuche ich das Wort „gesund“ nicht zu verwenden. Glaube nicht, dass das für so kleine Kinder spannend und wichtig ist, wohl eher uncool. Wichtig ist mir, dass meine Kinder Spaß am Essen haben und dass sie ein gesundes Verhältnis dazu bekommen. Also nebenbei naschen ist nicht, Mahlzeiten werden gemeinsam am Tisch eingenommen, denn beim Rumrennen und spielen merken die Kleinen gar nicht, was sie alles so wegschnabulieren und ich hab auch keinen Überblick. Am Tisch reden wir, albern aber auch und lachen. Und ich versuche so oft wie möglich das zu kochen, was Beide gern essen und arbeite Gesundes einfach mit rein. Viel mehr kann man auch nicht tun. Nahrung soll nicht bloßes satt machen sein, es soll aber auch nicht nur den Stempel „gesund“ oder „macht dick“ haben. Und ganz wichtig, bloß nicht die Leichtigkeit verlieren. Mal Pommes bringen auch keinen um und Fruchtzwerge gibt es hier auch Öfters. Die Mischung macht´s.

Copyright Foto: Milupa

Author

Seit 2011 bin ich in die Welt der Mütter aufgenommen. Mittlerweile habe ich 3 Töchter. Hier schreibt keine "typische" Mutter, die Haushalt und Familie mit links schmeißt, Modelmaße hat und nebenbei locker eine Karriere wuppt. Ich finde es okay, auch mal zu sagen "Ich bin müde! Der Mann nervt! Wir streiten öfter! Nein, ich backe, bastel und singe nicht 24 Stunden am Tag! Ja, ich mag Fast Food und ein Schnäpschen zwischendurch!" Aber auch die schönen Dinge kommen nicht zu kurz. Süße Sachen die ich im Netz finde, hilfreiche Tipps, anderes Lesenswerte und ganz viel ♥

Write A Comment