Als Flori im Krankenhaus war, fragte ich die Ärztin, ob die Nächte nach der OP ruhiger werden würden. Nicht nur, dass es im Bauch extrem laut rumblubberte und so eine aufgeblähte Plautze sicher auch nicht angenehm beim schlafen ist. Flori trinkt sehr verlässlich 24Uhr und um 4Uhr ein Fläschchen Milch. Es schlaucht echt sehr. 4 Stunden Schlaf am Stück seit einem Jahr sind echt suboptimal. Ich hatte die Hoffnung, dass durch das Darm Problem auch das Hunger Gefühl verkorkst ist und sie nachts was trinkt, weil es ihr gut tut oder was weiß ich. Die Ärztin meinte, dass man natürlich alles mit der Krankheit begründen würde. Dabei wären die Fläschchen nur antrainiert. Ein einjähriges Kind braucht die nachts nicht mehr, sie könne auch gut ohne auskommen. 

Genau das hörten wir damals auch bei Marlene von der Hausärztin. Da war Marlene ca. 10 Monate alt, trank nachts noch Milch und als wir von PRE auf 2er wechselten, war das Thema erledigt, Kind schlief. Die Ärztin behielt recht, nach der OP pendelte sich Flori recht schnell wieder auf ihre 2 Fläschchen ein. Heul. Ehrlich gesagt bin ich etwas ratlos. Wir versuchen sie so zu beruhigen und wieder in den Schlaf zu begleiten. Gestern versuchten wir es mit Wasser. Fand sie gar nicht lustig. Sie wird immer lauter, wacher und schreit und schreit. Also Milch in die Schnute und danach ist Ruhe. Es ist auch egal, wieviel sie abends noch isst. Eine riesen Portion Grießbrei oder nur eine Wiener. Total egal. Sie wacht wieder Mitternacht auf. 

So, ich würde mich freuen, wenn ihr mir mal erzählt wie das bei euren Kindern läuft. Ob ihr das auch hattet, irgendwas geholfen hat oder ob ihr denkt, das Kind braucht das wohl. Nix antrainiert. In die Richtung denken wir, auch wenn das natürlich keine große Hilfe ist, weil ein Ende so nicht absehbar ist. Nun erstmal Kaffee. Guten Morgen!

Author

Seit 2011 bin ich in die Welt der Mütter aufgenommen. Mittlerweile habe ich 3 Töchter. Hier schreibt keine "typische" Mutter, die Haushalt und Familie mit links schmeißt, Modelmaße hat und nebenbei locker eine Karriere wuppt. Ich finde es okay, auch mal zu sagen "Ich bin müde! Der Mann nervt! Wir streiten öfter! Nein, ich backe, bastel und singe nicht 24 Stunden am Tag! Ja, ich mag Fast Food und ein Schnäpschen zwischendurch!" Aber auch die schönen Dinge kommen nicht zu kurz. Süße Sachen die ich im Netz finde, hilfreiche Tipps, anderes Lesenswerte und ganz viel ♥

20 Comments

  1. Mein Schlafrhythmus ist seit der Geburt eine absolute Katastrophe. Selbst wenn der Herr mal durchschläft (so 1 mal in der Woche), liege ich trotzdem oft wach, weil ich denke, gleich wacht er auf…dann wandern die Gedanken im Kopf und schnell liege ich 1, 2, 3 Stunden wach. Hast du schon mal so ein Soundkissen getestet? Meine Freundin hat im Moment eins von AIVI vielleicht probiere ich das mal..LG

  2. Kopf hoch, irgendwann schlafen sie alle….Christoph wird im Juli 4 und die Nächte pendeln sich seit wenigen Wochen endlich ein, sodaß ich auch endlich mal zu Schlaf komme… 🙂

  3. Ihr Lieben,
    ich kann gar nicht auf jeden einzelnen Kommentar eingehen. Vielen Dank für eure aufmunternden Worte. Wir tendieren ja auch eher dahin, dass es sich von allein reguliert. Sie hatte das Bedürfnis mit dem Fläschchen auch schon vor der OP, von daher weiß ich nicht genau, ob sie was aufholen muss, aber ich sag ma so: Steckste eh nich drin 😉

    Ich wünsche euch allen ruhige und entspannte Nächte. jeder findet schon irgendwie den Weg, wie es am Besten klappt. Ich denke, wir werden mal das Milch verdünnen in Angriff nehmen vielleicht lösen wir das Problem so auf sanfte Weise.

    Liebe Grüße!

  4. Hallöchen,

    mein Nils ist 18 Monate. Als ich die ersten acht Monate stillte, kam er nachts alle zwei Stunden und schrie solange bis ich die Brust auspackte. Alle erzählten mir, dass man spätestens ab dem 6. Monat selbst schuld sei, da man das Kind verwöhnen würde. Danke für den Tipp. Hat mir auch nicht weitergeholfen, wenn ich nachts mit dem brüllenden Kind durch die Wohnung tigerte. Schlafentzug so oder so. Ich hab' dann auf Flaschenmilch umgestellt in der Hoffnung, dass das Kind dann mit der Abendflasche "satt" wäre, half aber gar nicht. Nur, dass ich nun nachts halb zwei auch noch in der Küche stand. "Wasser anbieten" rächte sich bei uns auch immer mit einem Schreianfall ohne Ende und Schlafenzug für alle. Es besserte sich plötzlich im Dezember 2013 ohne das ich irgendwas gemacht habe. Auch jetzt gibt zwar es Nächte, in denen er zweimal auf eine nächtliche Milch besteht, manchmal schläft er aber auch durch, manchmal WILL er Wasser. Ich seh' da nicht durch.

    Aber haben wir nicht alle schlechte Gewohnheiten? Wird mein Mann nachts wach, ist sein erster Weg zum Kühlschrank … was wundere ich mich also? 🙂

    Mehr als Kraft und Geduld zu wünschen, hab ich also leider auch nicht zu bieten! Trotzdem ganz liebe Grüße

  5. Hallo! 🙂

    Ich habe selber 2 (völlig unterschiedliche) Kids. Mein Großer hat von sich aus ganz schnell die ganze Nacht durchgeschlafen – damit meine ich nicht 4 Stunden am Stück, sondern mindestens 12. Das hat er von sich aus gemacht, nachdem ich mit ihm geübt hab im eigenen Bett alleine einzuschlafen, so mit knapp 2 Monaten, war also nicht mal mein Verdienst, er war/ist einfach ein guter Schläfer! 😉
    Bei meiner Tochter (jetzt 5 Monate alt) war das schon schwieriger. Alleine einschlafen fand sie blöd, und musste erst davon überzeugt werden wie toll das ist, und das es voll cool ist, dann ins Bett zu gehen, wenn der große Bruder auch ins Bett geht. 😉
    Die ersten Wochen hat sie auch mehrmals Nachts eine Flasche bekommen (sie bekam von Anfang an die Flasche), dann hab ich auf 1er Milch umgestellt, und war noch bei 1x in der Nacht. Da ich genauso meinen Schlaf brauche wie meine Kinder – von irgendwem müssen sie das ja haben – hab ich dann auch schnell versucht die eine Flasche wegzulassen, und habe ihr nachts den Schnuller gegeben, wenn sie unruhig wurde. Nach etwas Gemecker ist sie dann auch wieder eingenickt, und nach ner Weile auch Nachts nicht mehr wachgeworden, seitdem sie so ca. 3 Monate alt war. . .
    So, ne große Hilfe bin ich dir mit solchen Aussagen natürlich nicht! 😉
    Ich kann dir nur sagen: Ja, die Fläschchen Nachts sind def. "antrainiert", oder sagen wir lieber "Gewohnheit". Gerade auch, wenn die Kleinen schon älter als ein halbes Jahr alt sind. Die Kinder kennen es nicht anders, und fordern es daher erstmal weiterhin ein. Von der Zahngesundheit her, sind sie natürlich sehr bedenklich, muss ich sagen, weil ich beim Zahnarzt arbeite, und leider schon viel zuviele vergammelte Michzähne gesehen hab, die die Eltern verschuldet hatten. . .
    Ich wünsche euch, dass ihr Nachts bald alle durchschlafen könnt, und zwar die ganze Nacht! DAS ist für mich Gold wert, die Tage sind teilweise ja schon stressig genug! 😉
    LG

  6. Oh ja! Ich kann mich noch sehr gut an das Fläschen machen (ca. 3-4 pro Nacht!) erinnern, besonders bei meiner jüngsten Tochter. Ich glaub, sie würde die heute noch trinken, wenn mein Mann damals nicht gewesen wäre. Er war auch der Meinung, die Flaschen sind antrainiert, also weg lassen. Hätte ich nieeee ausgehalten das Gebrüll! Bin dann ein Wochenende weg gefahren und er hat es wirklich durchgezogen. Zum Glück hat es tatsächlich nur zwei Nächte gedauert aber was soll ich sagen: Ich kam entspannt zurück und das Thema war gegess.. äh getrunken:) Wünsche dir, daß du auch bald mal wieder länger als vier Stunden am Stück schlafen kannst. Sagen wir mal fünf, sonst gibts nur Kopfschmerzen:) Lieben Gruß von Sandra

  7. Hey 🙂 henrik (17 monate) trinkt auch fast noch jede nacht ordentlich was weg. Wir haben auch schon diverse verdünnungsversuche gestartet aber dann will er öfters was…scheint z.t. also doch hunger zu sein. Tagsüber isst er gut, abends solala aber ich kanns ihm ja auch schlecht reinstopfen 🙂 er ist allerdings auch echt groß. Ich sehs mit humor, ab und an schläft er ja schon 6 std am stück. Unser arzt hat gesagt, dass babys ab 6 monaten nix mehr brauchen nachts, haha. Er kann ja nachts um 3 gern mal kommen und henrik die sachlage erklären…das mit der zahngesundheit nervt mich natürlich ganz schön. Bleib tapfer!

  8. Leider muss ich mich heute kurz fassen. Aber: Ist/War bei uns genauso! Und wenn nichts anderes hilft, ist es für euch doch einfacher, ihr macht einfach so weiter. Besser, als die halbe Nacht wach zu sein, weil Flori sich in Rage brüllt. Milch rein und weiter pennen. Unsere Maus brauchte das von einer au die andere Nacht mit etwa 15 Monaten nicht mehr. Na gut, ganz selten passiert es doch noch, dass sie nach der Milch verlangt. Aber in der Regel schläft sie nun durch bzw. beruhigt sich nachts von alleine wieder und weint gar nicht erst. Macht euch keinen Stress und erzwingt nichts. Alles kommt von alleine und ihr müsst euch mit dem Ist-Zustand bestmöglich arrangieren. Und das Einfachste scheint doch derzeit zu sein: Milch trinken und gut. Soll nicht heißen, dass ich nicht wüsste, wie nervig das ist, wenn man selbst nicht mehr durchschläft. Aber es hört irgendwann auf und wird besser. Dicken Drücker
    Sabrina

  9. Hallo,

    da sie danach wieder einschlaeft, scheint sie es zu brauchen. Unser Zwerg schlief nach der naechtlichen Milch irgendwann nicht mehr weiter, so dass wir das zum Anlass genommen haben, es ihm abzugewoehnen. Wir haben die cold turkey Methode gemacht, eine Nacht war er etwas unzufrieden, aber dann war es wirklich der erste Schritt auf dem langen Weg zum Durchschlafen.

    Kenne welche, die nachts die Zeit des Trinkens reduziert haben – also wenn das Kind 20min fuer die Flasche braucht, die naechsten drei Naechte nur noch 19min geben, drei Naechte 18min etc. Bei manchen hat es funktioniert bei anderen nicht. Ansonsten bin ich ja immer der Ansicht, egal was die Kinder zum Schlafen bringt, soll man machen, so lange man sich gut damit fuehlt.

  10. Einfach durchhalten. Manche Kinder, so auch meine Tochter, brauchen das einfach länger. Und ich finde es völlig ok. Anstrengend, aber völlig ok. Während des Zahnens hat meine Tochter noch einen drauf gesetzt und alle 2-3 std getrunken. Aber auch das ging vorbei. Jetzt ist sie 2,5 Jahre alt, und schläft meist durch. Und ich, mit dem 2 Jahresnachholbedarf, gehe oft um 9 ins Bett:-)
    Ärzte meinen immer viel, was ein Kind muss, was es darf….usw. Aber letztlich entscheiden das nunmal unsere Kleinsten selbst. Nicht verunsichern lassen.
    Liebe Grüße, Kathi

  11. Hallo,
    schwierig zu sagen ob sowas "antrainiert" ist oder nicht, aber aus unseren Erfahrungen würde ich sagen, das Babys (vor allem wenn sie noch so klein sind) nur Bedürfnisse haben. Und wahrscheinlich hat Flori einfach Hunger und etwas aufzuholen oder verknüpft die nächtliche Flasche mit Nähe und Geborgenheit. Trotz OP. Bei unserem Zwerg war es so, dass er nach seiner OP auch wie ein Weltmeister getrunken hat (obwohl unser Zwerg schon mit 6 1/2 Wochen operiert wurde – also nicht wirklich vergleichbar). Aber vielleicht konnte sie ja durch ihre Krankheit vorher und durch den "Blubberbauch" nicht soviel trinken, wie sie gerne gewollt hätte und will nun was aufholen. Naja wir haben nun mit knapp 21 Monaten nicht das "nächtliche Flaschenproblem", sondern ein nächtliches Breiproblem, was mal besser und mal schlechter ist. Da wir vom Stillen gleich zu Breikost übergegangen sind und normal Wasser oder Tee zum trinken gab es nachts keine Flasche. Bloss irgendwann so mit 15 Monaten kam der Zwerg auf die Idee, das ja so eine nächtliche Portion Brei was Tolles ist. Und das auch unabhängig davon ob er am Abend zuvor drei Stullen vertilgt oder nur eine halbe. Manchmal ist es besser und manchmal schlechter. Von daher denke ich das sind alles nur Phasen, die irgendwann vorbei gehen. Vielleicht braucht Flori auch nur nachts diese "Angewohnheit" weil sie Nähe und Geborgenheit sucht. Ich drück euch die Daumen das es mit der Zeit besser wird. Und bei einer Freundin hat es ganz gut geklappt, indem sie immer gaaaanz langsam stückchenweise die Milch mit Wasser (oder Tee) verdünnt hat.

    Liebe Grüße
    Fiona

  12. Hey Jette,
    Mona ist zwar erst drei Monate alt, aber das mit Deinem Schlafmangel kann ich sehr gut nachvollziehen. Mona will ab/nach Mitternacht alle zwei Stunden die Brust. Auf die Sekunde. Für mich wären vier Stunden schlafen am Stück ein Traum 😉
    Ich sehe es aber auch so wie meine Vorrednerinnen, ich finde auch, das Flori das sicher nicht ewig brauchen wird. Ich habe in meinem Bekanntenkreis zwei Pärchen, dren Kinder mit anderthalb auch nachts noch eine Flasche bekommen haben und auch nicht mit Wasser zu überlisten waren. Das hat dort ebenfalls irgendwann von allein aufgehört. Du machst das schon richtig. Höre auf Deinen Bauch, du bist doch eine Supermom! 😉
    Das was sofi schreibt finde ich auch nicht abwegig. Flori hat in den letzten Wochen viel durchgemacht. Falls ihr die Flasche doch abgewöhnen wollt, wartet auf jeden Fall noch ein bisschen, bis sie die letzten Wochen im doppelten Sinne verdaut hat. Solange ist es wohl wirklich das Beste, wenn ihr Euch nachts zumindest hin und wieder abwechselt.

    Liebe Grüße aus Hamburg,
    Teresa.

  13. So, nachdem mein erster (recht langer) Kommentar von meinem Läppi gefressen wurde, probier ich mich mal an einer Kurzform..

    Wir waren an diesem Valentinstag bei der KiÄ, weil Johanna einen sehr harten Stuhlgang hatte und dadurch leichte Risse bekommen hat. Die Ärztin fragte dann nach den Ess und Trinkgewohnheiten. Als ich sagte, das sie nachts noch teilweise 500ml weghaut (tagsüber essen war spärlich), meinte sie: Max. 300ml, eher gar nichts mehr, weil sie braucht es eigentlich nicht mehr (sie war zu dem zeitpunkt 18 Monate).. habe erst noch interveniert, da sagte sie: Da müssen sie durch. Maulend nach Hause und schon gegrübelt, wie das funktionieren soll, wollte ihr aber auch Lactulose und Micro-Klist ersparen.. Pflaumensaft hat dann schonmal zum Erfolg geführt..

    Dazu kam, das sie diesen Abend unten bei der Schwiemu schlafen sollte, weil wir das erste Mal einen richtigen Paarabend hatten. Irgendwie ging das bei ihr unter, das sie zum Einschlafen ne Flasche bekommt, also blieb die weg und in der Nacht trank sie dann nur 150 ml..

    Am Samstag hab ich dann einfach mal probiert, die Flasche wegzulassen und es funktionierte. In der Nacht hatte sie dann eine starkverdünnte 150er Flasche mit 1er.. (2er und 3er wurden vormals zwar mal ausprobiert, führten aber nicht zu entsprechender Sättigung)

    Sonntag war sie etwas mäkelig, da gab es zum einschlafen ne 150er mit nem halben Löffel und gegen 23:30 Uhr nochmal dieselbe Menge. Den Rest schlief sie fast durch, sie wollte nur gegen 3 Uhr in unser Bett.

    Montag war ich dann mutig und gab ihr nur Wasser.. warmes Wasser, wo sie von ner 300er Flasche die Hälfte wegtrank. Auch in der Nacht gab es nur Wasser. Vorher hat sie mir die Flaschen meckernd um die Ohren gehauen, bei diversen Versuchen, die Milch in der Nacht auszumerzen. Da dachte ich immer, sie braucht sie noch.

    Wir sind jetzt also seit dem 17.02. Pulvermilchfrei. Einfach so.. Ich hab mich schon mit Augenringen bis zum Boden gesehen, da ich mich auf das schlimmste Szenario eingestellt habe (aufgrund vorhergehender Erfahrung bezüglich diverser Versuche).

    Daher mag ich nun behaupten, das es in der Tat gewohnheit war und sie die Flasche nicht braucht. Zumal sie jetzt tagsüber mehr trinkt, zum einschlafen und in der Nacht nur Durst und nicht Hunger hat. Sie trinkt dann einige Schlucke und ist zufrieden. Seit drei Tagen haben wir sowas wie Durchschlafen (sie, nicht ich), allerdings jetzt bei uns im Bett. Das ist das einzige, was sich geändert hat, womit ich aber derzeit mehr oder weniger leben kann (wenn sie mir nicht zum wiederholten Male die Füße aufs Ohr haut).

    Bei Flori würde ich mir nicht so den Kopp machen. Wenn es bei ihr soweit passt und keine Schwierigkeiten durch die Milch auftreten (so wie bei uns), dann lass sie und probiert es später nochmal. Irgendwann macht es bestimmt klick 🙂

    P.S. das mit dem Durchschlafen war nicht unbedingt die Intention zum Milchverzicht, uns ging es mehr um die Zahnpflege. Zähneputzen am Abend fand ich unsinnig, weil sie die Flasche nur im Bett nahm und dann der Effekt gleich null war. Und wenn sie im Halbschlaf war, wollte ich da nicht mehr rumpfuschen..

    LG Nicola

  14. Ich denke, da gibt es kein universelles Rezept. Man muss für sich und sein Kind einen Weg finden. Natürlich kann sie Hunger haben, es kann aber auch eine Gewohnheit sein. Diese wieder loszuwerden ist für Kinder genauso blöd wie für uns Erwachsene. Bei meiner Tochter kam irgendwann plötzlich nachts auch der Hunger und, da sie abgestillt war, bekam sie eine Flasche. Ich dachte es wär nur eine Phase, in der sie halt mehr braucht. Allerdings zog sich diese Phase, also hab ich angefangen die Milch zu verdünnen bis nur noch Wasser in der Flasche war und das wurde dann verschmäht und irgendwann schlief sie wieder durch. Ihr dürft nicht vergessen, dass eure Kleine in letzter Zeit ne Menge durchmachen musste. Evtl. muss sie sich nachts vergewissern, dass sie zuhause ist, ihr da seid und alles gut ist? Man weiß ja leider nicht, was die Kleinen so beschäftigt…

  15. Ich finde es immer seltsam, wenn Ärzte bestimmen, was Kinder brauchen bzw. nicht mehr brauchen. Es gibt viele Gründe warum Kinder nachts aufwachen. Dazu schrieb ich vor langer Zeit einen ausführlichen Artikel (http://www.nestling.org/der-traum-vom-durchschlafen/) – die Fakten (Gehirnentwicklung usw.) treffen natürlich auch auf nichtgestillte Kinder zu.
    Als Stillberaterin erlebe ich immer wieder, dass Frauen nach wenigen Monaten wegen Schlafmangel abstillen bzw. die nächtlichen Fläschchen reduzieren, was allerdings in den seltensten Fällen zum Durchschlafen führt. Denn die Nahrung ist nur ein Aspekt von vielen. Kinder lernen von ganz alleine durchzuschlafen, wenn sie soweit sind. Manche machen das von Geburt an (diese Mütter dürfen sich sehr glücklich schätzen), manche schaffen es erst mit 3 oder 4 Jahren.
    Gras wächst eben nicht schneller, nur weil man daran zieht 😉

    Liebe Grüße
    Kathrin

  16. Hallo,

    wir hatten auch eine sehr lange zeit, das unsre kleine (mittlerweile 4 Jahre alt) zum einschlafen ihre Milch haben wollte. Kinder- und Zahnarzt haben die Hände über dem Kopf zusammen geschlagen und gemeint, dann sollen wir ihr das mit sofortiger Wirkung abgewöhnen.

    Haben wir nicht gemacht und mit der letzten erkältung hatte sich das ganze von selbst erledigt.
    Da sie nach dem Milch trinken immer husten musste und dann auch (im schlimmsten fall) erbrochen hat, haben wir gesagt, so lange sie krank ist, gibt es keine Milch

    Als sie wieder gesund war, haben wir nichts gesagt und es wurde auch nicht mehr gefragt. Natürlich gab es dafür aber ein Geschenk von der Milchfee und die geschichte war erledigt

    Das gibt sich alles von ganz alleine 🙂

    liebe grüße
    nicole

  17. Nur Mut, ruhig bleiben und sich beim Fläschchen geben abwechseln. Es hört irgendwann einfach auf. Vorher könnt Ihr Euch und ihr das Leben zur Hölle machen, Schlaflernprogramme abfahren oder whatever – das Kind wird trotzdem erst durchschlafen, wenn es will. Und das wird es. Man weiß leider nur nicht, wann.
    Simone (bei Nr. 3 seit 1 Jahr 4 Monate ohne Durchschlafen, Nr. 2 konnte es mit 3 (dafür ab 1 1/2 "Selbstversorgerin" mit Milch im Bett, da haben wir dann einfach weitergeschlafen, Nr. 1 hat das Schlaflernprogamm ab 1 Jahr (für 1 Woche) abgekriegt und trotzdem nicht geschlafen, erst ab 2… ist eben so.)

  18. Ich hab angefangen das Pulver bei gleicher Wassermenge zu reduzieren. Er wollte auch 2 Flaschen. Seit er 13 Monate alt ist will er keine mehr. Er hst zum Schluss nicht mal alles getrunken. Ich denke es ist auch eine Gewöhnungssache. Aufstehn fand ich auch nervig. Beim Stillen hatte er am Ende einen 2Std Rhythmus.
    Ich hoffe es findet sich eine Lösung…oder es kommt von ganz alleine.

  19. Guten Morgen,

    ich kann dich sehr gut verstehen. Mia hat bis sie 15 Monate alt war auch Nachts noch ein Fläschchen getrunken. Wir gaben ihr die Pre und haben nicht gewechselt. Mia trank Nachts auch meist bis zu 2 Flaschen und war weder mit Wasser, noch mit Beruhigungsmethoden zufrieden zu stellen. Die Kinderärztin meckerte auch mit mir, von wegen das Nachts der "Kühlschrank" geschlossen sei, wir essen Nachts ja auch nicht. Ich fand das blöde muss ich sagen. Ich denke, jedes Kind ist anders und ich glaube auch nicht dran das man Kindern immer irgendwas "antrainiert". Vielleicht braucht Flori die Milch einfach noch 🙂

    Bei uns war es dann so, dass Mia eine Flasche zum einschlafen, nach dem Abendbrot noch erhielt, und dann wollte sie Nachts keine Milch mehr und hat morgens nach dem Aufstehen noch eine Milch getrunken. Die Abendflasche wollte sie nichtmehr mit ca 18. Monaten und ab da war es dann erledigt. Von ganz allein. Heißt aber nicht, das die Nächte nun besser sind 😉

    Was wohl helfen kann ist die Milch nach und nach zu verdünnen. Vielleicht hilft euch das ja 🙂

    Liebe Grüße
    Mine

  20. Kenn ich! Louisa ist 18 Monate alt und isst Abendbrot mit uns gemeinsam gegen 18:00 Uhr! Danach gehts Waschen und Fertig machen fürs Bett. Egal, ob Motte viel oder wenig isst, sie besteht auf ihr "Bulli" (Bebevitamilch 3) zum Einschlafen. Wir legen sie dann ins Bett und setzen uns daneben und sie bekommt ihre Milch. Sie trinkt meist um die 100 ml. Aber ohne gehts nicht!!! Außer sie ist soooo kaputt, dass sie schon beim Waschen auf der Wickelwaschmaschine einschläft!

    Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich es echt egal finde. Also ich find es einfach nicht schlimm. Sie wird schon bemerkbar machen oder spätestens uns sagen, wenn sie die Milch nicht mehr will.

    Sicherlich ist das nicht das selbe wie bei euch, weil Louisa nachts nicht mehr kommt und Milch will. Aber antrainiert würde ich das auch nicht nennen. Mein Gott die Kleine ist gerade mal ein Jahr alt. Was solls!!! Das ist meine Ansicht zur Milchflasche und Co! LG Bianca

Write A Comment