Ein High Five für´s zweite Baby

Ich schieb im Moment leichte Panik vor mir her. Wie einige von euch vielleicht schon bei Facebook gesehen haben, kündigt sich noch ein Super Baby an. Ebenfalls im März. Soweit so schön. Der Super Dad freut sich uneingeschränkt auf lustige Badeüberschwemmungen, gemeinsame Kuscheleinheiten und viel Getobe. Mir hingegen fallen nur negative Sachen ein: Zwei Kinder am See beaufsichtigen, damit keiner ertrinkt. Zwei Kindern auf der Straße hinterher rennen, damit keiner zur Briefmarke plattgewälzt wird. Zwei Kinder, die sich nachts im Bett so breit machen, dass man Angst hat rauszufallen. Zwei Kinder die nicht essen wollen oder nur Blödsinn anstellen. Versteht mich nicht falsch. Ich freu mich immer mehr auf den Nachwuchs. Ich muss es nur noch verdauen.

Genauso fallen mir grad all die „schönen“ Dinge nach der Geburt ein. Ich sag nur Babyblues. Bin gespannt was mich dieses Mal zum Heulen bringt. Letztes Mal war´s Knut und Liz Taylor. Und wenn ich dran denke, wie überfordert ich mich letztes Mal fühlte die ersten Wochen, dann frage ich mich, wie ich das dieses Mal überhaupt schaffen soll, mit zwei Kindern die was wollen und mich brauchen. 

Ans stillen denke ich auch. Und ob ich das überhaupt nochmal will. Marlene fand das ja eher blöd und es war fast nur Stress. Ich empfinde das auch nicht als persönlichster Moment zwischen Mama und Baby und hatte nie das Gefühl, dass wir uns ausgerechnet dann am Nahsten sind. Hinzu kommen ja diese lustigen Stilleinlagen, immer das panische nach unten gucken, ob man schon „ausläuft“ und sexy Flecken auf den Shirts hat, die schmerzhaften Milchstaus oder das Gefühl wenn das Kind mal zu lange geschlafen hatte und es fast unerträglich wurde. Sorry es tut mir echt leid. Ich kann dem Stillen nicht viel abgewinnen, außer dass es für das Baby das Beste ist. Ich fands nie sonderlich bequem, überall das Baby füttern zu können, weil es mir unangenehm ist, mich irgendwo zu entblößen. Ich hatte immer ein Fläschchen dabei und war so viel entspannter nicht irgendwo stillen zu müssen.

Ich kann mir schon denken was einige Leser jetzt denken: Wie egoistisch ist die denn?! Stillen ist das Beste, da muss man hinten anstehen mit seinen Empfindlichkeiten. Andere wünschen sich Kinder und sie weiß das gar nicht zu schätzen. Warum kriegt sie überhaupt ein Zweites?! …

Ehrlich gesagt, DAS beschätfigt mich grad. Ich mache mir eben Sorgen wie wir das alles schaffen. Auch unsere Beziehung. Die leidet ja jetzt schon genug. Und sich zu sorgen zeugt ja auch von Liebe zu seiner Familie. Man kümmert sich und macht sich Gedanken. Und wer mich hier schon länger verfolgt weiß auch, dass ich kein Freund davon bin, alles immer rosarot auszumalen und dafür zu plädieren, wie super stillen ist und dass zwei Kinder eine Familie erst komplett machen. Wo steht das denn? Ich glaube, viele machen sich Sorgen und diese schmuse-Blogs in denen steht wie wertvoll die Stillbeziehung ist und wie herrlich erfrischend die Kinder sind, die spiegeln auch nur einen Teil der Wahrheit wider und es muss ja auch mal das Sorgenpaket ausgepackt werden und irgendwie glaube ich, gibt es genug Mamas denen es ähnlich ergeht. Die sich auch fragen wie sie alles schaffen sollen mit dem nächsten Kind, die nicht nur gute Erinnerungen an die Geburt, das Stillen, das schlafen haben und eventuell denken: Warum tu ich mir das bloß nochmal an?! 

Tja warum? Weil ich irgendwie wusste, dass ein Zweites gut zu uns passen wird und auch ich freue mich auf verkuschelte Tage im Bett, zwei Knirpse in der Wanne und glückliches Gekicher aus dem Kinderzimmer und klar wird vieles toll und der Babyblues geht auch vorbei, die Routine kommt und einige Tricks kennen wir ja schon von Marlene. Wir werden uns vielleicht in einigen Situationen nicht so schnell aus der Ruhe bringen lassen oder ratlos vorm Baby stehen. All das weiß ich und ich weiß, dass alles gut wird, aber im Moment überwiegt die Panikstimme und eine gewisse Abneigung gegens Stillen. Wer weiß, wie sich alles noch entwickelt. Noch habe ich 6 Monate Zeit gelassen und vorfreudig zu werden.

Author

Seit 2011 bin ich in die Welt der Mütter aufgenommen. Mittlerweile habe ich 3 Töchter. Hier schreibt keine "typische" Mutter, die Haushalt und Familie mit links schmeißt, Modelmaße hat und nebenbei locker eine Karriere wuppt. Ich finde es okay, auch mal zu sagen "Ich bin müde! Der Mann nervt! Wir streiten öfter! Nein, ich backe, bastel und singe nicht 24 Stunden am Tag! Ja, ich mag Fast Food und ein Schnäpschen zwischendurch!" Aber auch die schönen Dinge kommen nicht zu kurz. Süße Sachen die ich im Netz finde, hilfreiche Tipps, anderes Lesenswerte und ganz viel ♥

23 Comments

  1. Also erstmal HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH und eine wunderbarfantastische Schwangerschaft! (ich krieg ja echt gar nichts mehr mit). Und zum zweiten: hör ganz schnell auf mit dem Sorgenmachen! Das ist total überflüssig. Ich habe vier Kinder und es ist noch keins im See ertrunken oder sonst irgendwie auf der Strecke geblieben. Du wirst sehen, das ist alles viel einfacher als Du meinst!

    Und zum Thema stillen: ich bin totale Stillbefürworterin und habe meine vier Kinder jeweils sehr lange gestillt. ABER eine Stillbeziehung heisst so weil sie aus zwei Personen besteht: dem Säugling und der Mama. Wenn Du als Supermom Dich mit dem stillen nicht wohl fühlst, dann schadest Du Deinem Kind in keinster Weise wenn Du es nicht stillst. Ganz im Gegenteil! Besser eine glückliche "Flaschenbeziehung" als eine unglückliche Stillbeziehung!

    Und jetzt: bitte geniessen und freuen!

    Alles Lieeb von
    Frau Süd

    • Liebe Frau Süd,

      danke für die lieben Worte!
      Ja bei Marlene und bei mir war da leider wenig harmonisch. Auch weil sie nicht wirklich wollte. Flasche fetzte mehr als Mutti. Und da sie so agressiv wurde, hat mich das natürlich total gestresst und ich empfand es eher als belastend. Wahrscheinlich hilft nur abwarten und mal schauen wie ich mich dann fühle.
      Ich bin grundsätzlich auch nicht gegen das Stillen. Es wäre sicher anders gelaufen, hätte es besser geklappt beim ersten Mal und müsste ich hier im Bezirk nicht ständig halb nackte Frauen sehen, mitten im Shopping Center vor der Wursttheke. Das prägt irgendwie 🙂
      Und: Ich genieße immer mehr!

      Ganz liebe Grüße zurück!

  2. Hallo Super Mom! Bin via Brigitte MOM Blog zu Dir gelangt, die Site gefällt mir sehr gut und ich werde Sie auf meinem Blog http://www.mama-on-the-rocks.blogspot.com weiterempfehlen.
    Herzlichen Glückwunsch zur 2. Schwangerschaft! Zum Thema Stillen bzw. Stilldepression habe ich diesen Juni einen Blogbeitrag geschrieben, vielleicht interessiert Dich das ja? Ich hatte totale Schwierigkeiten mit dem Stillen und habe ein regelrechtes Trauma davon, weil sich die ersten Monate nach der Geburt meiner Tochter alles nur noch um Stillen und Fläschchengeben drehte und keiner nach meinen wunden Brüsten fragte. Deshalb mein Ansatz: Jede Mutter soll selber entscheiden, was für sie richtig ist. Und keine Werbung sollte suggerieren, dass nur Stillen glückliche Kinder hervorbringt. Ich wünsche Dir weiterhin eine schöne Schwangerschaft!

    • Hallo!
      werd ich mir gleich mal durchlesen den Beitrag. Das klingt auch nicht nach einer fantastischen Stillbeziehung wie es alle immer bewerben. Ich werds mal auf mich zukommen lassen. Auch das Kind wird toll, selbst wenn es nicht gestillt wird.
      Liebe Grüße!

  3. Ich bin über diesen Brigitte Award hier gelandet und schon der erste Eintrag gefällt mir:)
    Ich habe 3 Flaschenkinder, weil ich nicht stillen wollte!!!
    Aus langjähriger Erfahrung kann ich sagen, meine Kinder sind mit Abstand die gesündesten, noch nie hatte einer Fieber oder musste Medikamente nehmen, auch Allergien gibt es bei uns nicht…Alle 3 haben mit 8 Wochen durchgeschlafen und hatten weder Blähungen noch sonstwas.
    Mir kann keiner erzählen, das stillen das beste für`s Kind ist!!!

    Ich wünsche dir weiterhin alles Gute für die Schwangerschaft, lass dich nicht verrückt machen:)

    • Hallo!
      Das freut mich, dass Du zu mir gefunden hast! Und vielen Dank für den Zuspruch! Ich werd mal sehen was mein Mutterherz sagt, wenn der Knirps auf der Welt ist. Aber glücklicherweise sind wieder die Hebamme noch das Krankenhaus die totalen Stillverfechter und so weiß ich, dass alle hinter der Entscheidung stehen, sollte ich nicht stillen und das find ich schonmal beruhigend.

      Liebe Grüße!

  4. ah toll!!!!!! genauso gehst mir auch!! genauso! mein zweites kidn kommt auch im märz und meine gedanken überschlagen sich über grad diese dinge.. ich danke dir das ich kurz merken durfte das ich ned allein bin 😀

    • Oh nein du bist keinesfalls allein! Die oberen Kommentare machen alle Mut, denn ich glaube, die Meisten platzen nicht vor überschwenglicher Vorfreude, sondern sorgen sich. Und das kann man ruhig. Vielleicht sind wir dann auch etwas cooler, als die, die sich alles so schön und fluffig ausgemalt haben und dann von der Realität eingeholt werden.
      Alles Gute für Euch!

  5. erstmal herzlichen glückwunsch!!!
    das erste was ich gedacht hab:oh gott die arme,die weiß gar nicht was auf sie zukommt^^… icht hab hier ja einen 2 jährigen chaoten und ne 4 monate alte kleine zicke und weiß genau was es heißt 2 kleine kinder zu haben. es ist wirklich schwer,stressig und nerven raubend aber es gibt auch schöne Momente. Bei mir ist es aber auch extrem. jerome ist ein richtiger junge.laut,schnell,chaotisch und grob.Er macht wirklich viel unsinn und seit die kleine da ist ist er extrem eifersüchtig. Da wird am bein gezogen ,gehauen,gekniffen und wenn man nicht aufpasst wird sie auch vom Sofa geschubst (ist zum glück noch nie zum äußersten gekommen). Und tiara hat 3 monats koliken gehabt und jetzt immer noch einen nervösen magen,hab hier also ständig geschrei und geheule.
    ich will dir mit dem kommentar keine angst machen sondern eher mut 😉 wenn ich nicht durchdrehe und amok laufe schaffst du das auch…so wie ich es hier mitbekommen habe ist marlene ja eher ein ruhiges kind da hast du schonmal etwas stress weniger. und bestimmt freut sie sich auf ihr geschwisterchen 🙂 ich wünsch dir eine schöne restschwangerschaft 🙂

    • Vielen lieben Dank für Deinen Kommentar! Der macht wirklich Mut und ich denk auch ganz oft: Wenn andere das schaffen…. Soooo doof bin ich ja nu auch nich und werd das schon hinkriegen. Und angeblich soll ja auch mal alles besser werden irgendwann, hihi. Alles Gute für Euch und dass es ein bisschen ruhiger wird!

  6. Gratuliere! Ich versuche mich kurz zu fassen: Deine Gedanken sind normal und absolut berechtigt. Aber erstens kommt es schlimmer und zweitens als man denkt. Oder so 😉 Naja, falls Du meinen Blog ab Dez 2011 durchforsten möchtest (davon rate ich Dir aber ab), wirst Du erfahren, dass die erste Zeit mit 2 Kindern die Hölle auf Erden sein kann. Aber nicht muss. Es war einfach bei mir so. Wichtig ist, Dir Unterstützung zu suchen. Und so ein Ratgeber (Mein Geschwisterchen, das zweite Kind oder wie die alle heissen) ist auch nicht schlecht um im Voraus zu erfahren, wie Kind Nr. 1 reagieren kann und wie man selber damit umgehen kann etc. Stillen: Du bist eine Stillmama oder eben nicht. Es gibt keine Medaille fürs Stillen. Ich bin eine Stillmama. Ich hatte bei Kind 1 Extremstkomplikationen und Schmerzen bis es rund lief. Ich erspare dir da bzw. es steht eh in meinem Blog. Aber mein Wille setzte sich durch. Auch bei Kind 2. Da fing es genau so sch… an, wurde aber viel schneller gut. Ich stille seit 8 Monaten und mache nichts lieber. Aber eben: Es ist jedem selber überlassen. Ich verurteile niemandem. Ich habe selber genug gegen Leute ankämpfen müssen, die mich nicht verstanden haben, die mir dagegen geredet haben. Dabei ist das ganz allein die Entscheidung der Mutter, wie sie es handhabt. Ich rate Dir, es mal zu versuchen und nicht gleich vor der Geburt die Tabletten zu schlucken. Abstillen kannst du immer. Auf jeden Fall ist gute Vorbereitung aufs 2. Kind alles! Und dass Du in der 1. Zeit nicht alleine bist. Organisiere nebst Nachsorgehebamme und Familienhilfe Eltern, Schwiegereltern, Schwestern, Taufpaten, Nachbarstanten, egal wen, einfach Leute, die dir in der ersten Zeit zur Seite stehen können und wollen. Die dich nicht mit Geschenken überhäufen sondern mit Taten wie Spazierengehen mit Kind 1, 2 oder beiden, einkaufen, putzen etc. pp.

    • Hallo Lorelai,
      naaa ich denke ich lasss das erstmal mit Lesen, hihi. Wobei, nu is auch auch zu spät, Kind 2 wächst und gedeiht.
      Dass mit der Hilfe ist ein guter Tipp und werde ich mir rechtzeitig organisieren. Glücklicherweise geht Marlene in die Kita und ich könnte sie dort theoretisch bis 18 Uhr lassen. Sollte es also mal hart auf hart kommen….
      Und ja, auch da haste Recht, man sollte nich auf zu viele klugscheißerische Mitmenschen hören denn die stressen einen meist noch mehr. Ach das wird und spätestens nach dem Abstillen darf ich mich ja auch wieder mit Wein beglücken 🙂

  7. Glückwunsch zur Nr. 2 und ich glaube, diese Gedanken machen sich alle Frauen, die einen mehr, die anderen weniger…das Gute ist, bei Nr. 2 ist vieles Routine, was man bei Nr. 1 noch lernen musste und da man gar nicht mehr soviel Zeit hat, sich über Dinge aufzuregen/nachzudenken, geht vieles auf einmal wie von selbst….viel Glück!

  8. Hallo!

    Vielen lieben Dank für die zahlreichen, aufmunternden und positiven Kommentare! Es freut mich sehr, dass ich nicht allein dastehe. Ehrlich gesagt, hab ich mit etwas mehr Gegenwind gerechnet, aber das bestätigt mich nur, genau so auch weiter meinen Blog zu führen, da auch Ihr offensichtlich Sorgen habt oder Stillen nicht das Allerheiligste ist. Und da das zum Mama-Leben dazu gehört, sollte es auch aufgeschrieben werden, anstatt hinter einer rosa-plüsch-Wolke versteckt zu werden.
    Ich bin auch zuversichtlich, dass alles gut wird. Eben nur chaotischer. Aber wie einige von euch auch meinten, dafür hat man auch etwas mehr Routine und einige Sachen bringen einen nicht mehr so schnell aus dem Konzept.
    Ich werde berichten wie sich alles bei uns findet.
    Ganz lieben Dank nochmal an alle Kommentatoren für die lieben Worte!

  9. Herzlichen Glückwunsch! … zur Schwangerschaft und dazu, dass du darüber nachdenkst. Solche Gedanken darf man haben und du bist mutig genug, andere daran teilhaben zu lassen.
    Mit einem Doppelpack ist es doppelt so schön, aber auch doppelt so anstrengend – ich berichte aus Erfahrung. 😉
    Alles Gute für euch!

  10. Weßte was? Ich finde das sehr erfrischend, das Du die Wahrheit schreibst. Wie oft frage ich mich, wer bitte hatte diese blöde Idee noch ein zweites Kind haben zu wollen? Hä? WER war das? ;-))
    Ob Du stillst ist ganz allein Deine Entscheidung! Wenn Dich damit nicht wohlfühlst, dann lass es einfach!
    Zwei Kinder sind anstrengend! Ganz klar, aber es wird genug Situationen geben in denen ihr ganz anders, weil Wissend, agieren könnt und euch dabei sicherer fühlen werdet. Beim Zweiten war ich deutlich ruhiger. Na ja bis vielleicht auf z.B. auf die Situation; als der Zwerg anfing zu schreien nach dem stillen. Ich meinen Mann angerufen; Mann regte an ihm (dem Zwerg) nochmal zu stillen. Er hat vielleicht noch Hunger???? Und? Er hatte Recht. Muss ich heute noch oft drüber lachen. So was doofes. Oder? Ihr werdet das schaffen, bestimmt!!!
    Laudi2

  11. erstmal: herzlichen glückwunsch! wir sind jetzt seit 9 monaten zu viert und ich hatte zu beginn der zweiten schwangerschaft ganz ähnliche gedanken wie du (obwohl auch nummer 2 absolut erwünscht war). und nach der geburt ist dann auch wirklich mehrmals am tag der worst case eingetreten…um wen kümmere ich mich jetzt zuerst? nach kurzer zeit bin ich mit baby an der brust meinem großen auf dem spielplatz hergerannt – tja, so kanns gehen!klappt alles. und übrigens, beim zweiten empfand ich jetzt das stillen sehr viel praktischer. mit 2 mäusen ist es das totale chaos. langsam entspannt sich aber die lage und es wird richtig schön. alles liebe

  12. Hallo, erst mal Gratulation zur Schwangerschaft. Wirklich raten kann man ja eh nicht ausser mach genau das was dir gut tut, denn genau das ist auch das Beste fürs Kind. Sich Sorgen machen ist ganz normal – aber bedenke auch das der 2 Wurm ja nicht von heute auf morgen alles umschmeist. die "Große" wird automatisch Rücksicht nehmen (versprochen), sogar helfen. Viele Dinge die beim ersten Baby Unsicherheit auslösten sind jetzt ganz einfach. Das Baby spürt das es nicht unbedingt immer der Mittelpunkt ist. Meine Beiden sind 2 Jahre auseinander und ich hatte mich in der 2Schwangerschaft getrennt. Ich habe den 2. mit Absicht nicht gestillt da der Große zu dem Zeitpunkt überall hochgeklettert ist und ich entsprechend mit einem Baby an der Brust nicht reagieren hätte können. Es wird anstrengend aber wie sagt man so schön – der Mensch wächst mit seinen Aufgaben. Und es gibt Situationen wo 2 Kinder auch einfacher zu "händeln" sind da sie sich auch miteinander beschäftigen und du dann auch mal zeit für anderes hast. könnte jetzt n Roman schreiben… mach ich mal nicht 😉

    Wird schon
    Liebe Grüße Katja

  13. Die still-Diskusion kenne ich auch. Ich habe mein Kind nicht gestillt. Ich habe es probiert und ich konnte mich einfach nicht damit identifizieren. Das hat nichts mit meiner liebe zum Kind zu tun. Aber man sollte doch ein Stück selbst bleiben. So bekam sie Flaschennahrung und war das liebste und bis jetzt (18 Monate) gesündeste Kind was ich kenne. Trotzdem habe auch ich Angst ein 2.Kind zu bekommen. Wieder alle 4 Stunden aufstehen und alles von vorne…Aus diesem grund verschiebe ich die Entscheidung noch, aber dieses innere Gefühl, dass da noch jemand fehlt, der überwiegt so langsam. Und vielleiht ist es auch dann nicht so schlimm aufzustehen,wenn man denkt, dass es ja vielleicht das letzte Mal ist…

    Gruß Caro

  14. Wie schön, ich freue mich so! Und kann dich auch verstehen! Meine beiden Kinder sind 20 Monate auseinander und während der Schwangerschaft haben mir viele Leute ins Gewissen geredet und mir richtig Angst eingejat mit Aussagen wie, das wird dann seeeeehr anstrengend sein, wie eifersüchtig das erste Kind sein wird, dass ich dann merken würde, dass es nicht eine gute Entscheidung war, ich hätte noch warten sollen, oh du Arme…Das war echt zum heulen! Und dann kam eh alles anders als gedacht. Ich habe dem Ganzen nicht zuviel Wert gegeben und lies alles auf mich zukommen. Emotionale Hochs und Tiefs, Augenringe, Stillprobleme gehören zum Alltag aber auch ganz viel Spass, Abwechslung und Liebe! Freuen wir uns auf den Weg, auf welchem wir unsere Kinder begleiten können, auch wenn er manchmal holprig ist und wir uns die Knöchel verstauchen 🙂

    Alles Liebe dir und deinem kleinen Knopf im Bauch
    Stéphanie

  15. Ich fand Stillen auch nicht so toll. Habe mich 4 Monate lang durchgekämpft, weil es doch das Beste fürs Kind sein soll, dann habe ich klein beigegeben und Fläschen eingeführt. Mach einfach das, was sich für Dich richtig anfühlt. Du scheinst das Muttersein ja gut im Griff zu haben, und die No.2 wird sich genau so glücklich schätzen wie Marlene Dich als Mutter zu haben 🙂 LG, Jenni
    (ich selbst wurde übrigens nur 8 Wochen gestillt, und habe weniger Allergien usw als meine Geschwister, die beide 6 Monate gestillt wurden).

  16. Du Liebe,
    hey, ich kann sooo guuut nachempfinden, wie es Dir geht!! Genauso ging es mir, als ich mit dem 2. schwanger war und beim 3. war es noch schlimmer…..mein Mann ist Mo. bis Fr. nicht da, ich also ganz allein mit allem!!!
    Aber es hat sich alles eingespielt und die positiven Momente überwiegen deutlich!!!
    Auch beim Thema Stillen steh ich voll hinter Dir, hab ich Dir ja schonmal geschrieben…;)) Ich hab drei Flaschenkinder und wir hatten die innige Nähe und so auch alles, sowohl beim Füttern als auch sonst! Ich finde, Du mußt es für Dich entscheiden, laß Dir von niemandem reinreden, denn DU mußt klarkommen, nicht die anderen!
    Ich wünsch Dir alles Liebe und Gute, drück Dich,
    Deine Barbara

  17. Alles Gute für Dich, das Baby, den Papa, eure Beziehung und die große Schwester!

    Ich kann Dich ganz gut verstehen… wenn der Keks lieb ist, könnte Nummer 2 schon viel schneller kommen, wenn nicht, male ich mir das Leben mit 2 Kindern auch ganz furchtbar aus. Beim Stillen ging's uns ähnlich (auch wenn mir fast 30 Schwangerschaftsarztbesuche einen großen Teil jeglicher Scham ausgetrieben haben) und ob ich mir das noch mal antue, weiß ich auch nicht. Andererseits haben viele gesagt, dass nach einem Stillverweigerer bei ihnen ein problemloses Stillkind folgte. Tja… Hör auf Dein Gefühl direkt nach der Geburt, nicht auf andere Mütter (oder dieses unsägliche "Stillen ist das beste für Ihr Kind" auf jeder Fertigbabynahrung).
    Bleibt zu hoffen, dass alle Sorgen umsonst waren.

    regenrot

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